Paket richtig verpacken – kompletter Ratgeber
Ihre Pakete richtig zu verpacken, ist sowohl als Privatperson als auch beim Versand von Waren oder Produkten aus der Firma extrem wichtig. Kleine Briefe und Dokumente werden einfach in Umschläge gesteckt, diese verklebt und dann mit einem Etikett versehen – und schon kann nichts schiefgehen! Richtige Pakete mit teils fragiler Ware sind schwerer korrekt zu verpacken. Sie müssen mit den richtigen Kartons ausgestattet und mit dem passenden Füllmaterial für Pakete ausgestopft werden.
Wir möchten Sie ein wenig beraten und Ihnen dabei helfen, die regelmäßigen Sendungen immer korrekt zu verpacken. Sie können unsere Tipps und Tricks auch an Mitarbeiter weiterleiten, die etwa in Ihrem Logistikzentrum oder an anderer Stelle Ihrer Firma arbeiten. Verhindern Sie ärgerliche Schäden sowie Reklamationen und minimieren Sie das Risiko von Rücksendungen.
Das Verpacken von Paketen ist darauf ausgelegt, die Belastungen während des Transportwegs möglichst gering zu halten. Oft werden Verpackungen gerollt oder gekippt und gestapelt. Gerade dann sind stabile Verpackungen Gold wert. Die Innenpolsterung verhindert, dass es zu Schäden an den Produkten im Paket kommt. Wenn Sie mehrere Objekte in ein und demselben Paket versenden, ist die Polsterung sogar noch wichtiger.
Wichtigkeit von korrekt verpackten Paketen
Je sicherer Ihr Versandgut verpackt ist, desto reibungsloser läuft der Versandweg. Sorgen Sie mit einigen wenigen Tricks dafür, dass der Empfänger die Gegenstände immer vollständig und ohne den kleinsten Kratzer erhält. Zunächst benötigen Sie dafür natürlich hochwertige Versandmaterialien. Kaufen Sie diese beim Profi! Wir bieten Ihnen dafür den perfekten Onlineshop.
Nachfolgend erfahren Sie schrittweise, wie Sie Ihre Sendungen verpacken und was es zu beachten gilt. Unternehmen, die regelmäßig große Sendungen oder viele Waren verschicken, sollten die Mitarbeiter in diesen Bereichen unbedingt schulen.
Korrekte Paketverpackung auswählen
Der richtige Versandkarton ist ein guter Startpunkt. Er entscheidet darüber, wie viel Platz im Inneren gegeben ist, und sorgt dafür, dass Sie Waren und Objekte anheben können. Natürlich sollten Sie zusätzlich auf eine gute Polsterung im Inneren setzen. Dafür gibt es oftmals Schaumplatten oder andere dämmende Materialien zu kaufen, die aber nicht für jede Art von Paket genau das Richtige sind. Lernen Sie, wie Sie in aller Ruhe die richtigen Außen- und Innenverpackungen auswählen und anwenden.
Außenverpackung richtig auswählen
Im Grunde übernimmt die Außenverpackung die Schutzfunktion. Sie schützt vor Schäden durch andere Produkte und Pakete. Wenn Sie Ihr Paket verpacken, wählen Sie daher einen intakten und trockenen Karton - bestenfalls neuwertig, versteht sich. Die Tragfähigkeit sollte zum Gewicht der Waren passen. Bei sehr schweren Gegenständen sind mehrwellige Kartonagen nicht wegzudenken.
Messen Sie aus, wie groß der Artikel ist. Passen Sie dann die gewählte Kartongröße an. Diese darf nicht zu unnötig großen Leeräumen führen, aber auch nicht so eng am Artikel anliegen, dass keine Polsterung möglich ist. Bedenken Sie dabei, dass viele Versanddienstleister die Versandkosten teilweise an der Größe des Pakets berechnen! Halten Sie Maße und Gewicht der Sendungen darum möglichst gering. Das reduziert die Kosten.
Innenverpackung und Polsterung
Im Inneren sollten Sie dämpfende Materialien wie Luftpolsterfolie oder Holzwolle auslegen. Beide Optionen sorgen für Stoßdämpfung und können zwischen erfolgreichem Versand und zerstörter Ware entscheiden. Nicht zu unterschätzen sind auch Optionen wie Schaumfolie. Diese wird ähnlich wie die Luftpolstervariante verwendet, bietet aber noch einige weitere Vorteile. Sehen Sie sich die Pluspunkte ruhig in unseren Shopkategorien an.
Polstermaterialien
Wir möchten Ihnen dazu raten, beim Paketverpacken immer auch auf Packpapier oder Packseide zu setzen. Beide Papiere sind gut geeignet, um empfindliche Objekte zu schützen und Kratzer zu verhindern. Das Material muss immer rund um Ihre Ware verteilt werden. Nur dann kann die Polsterung auch wirklich die Schläge, Vibrationen und Stöße von außen abfangen. Vermeiden Sie Versionen, die leicht verrutschen oder nur wenig Halt bieten.
Tipp: Zeitungspapier ist eine schlechte Wahl. Es wird bereits bei geringem Druck komprimiert und ist dann so gut wie nutzlos.
Positionierung von Produkten
Platzieren Sie die Produkt mittig im Paket. Unterhalb des Produkts sollte bereits etwas Luft- oder Schaumpolsterung liegen. Das verhindert, dass beim Abstellen Schäden entstehen. Umhüllen Sie das Objekt dann mit weichem Papier oder unseren Seidenversionen. So können Kratzer und kleine Macken verhindert werden. Wenn Sie gerne eine stabile Bodenplatte hätten, können Sie das Produkt auch mittig auf Graupappe stellen. Diese dient unterhalb als Verstärkung und Dämpfung.
Lücken ausfüllen und Polstermaterial einbringen
Wenn Sie Gläser oder Flaschen transportieren, setzen Sie unbedingt auf Gefache. Sie dienen als Trenner im Paket und können die Stabilität erhöhen. Sie verhindern, dass etwa Weingläser aneinanderschlagen und sich so gegenseitig zerstören. In Kombination mit etwas Rollenwellpappe können die Trenner noch bessere Arbeit leisten.
Stopfen Sie alle Hohlräume mit Polsterung aus, bis sich die Ware auch beim Anheben und Bewegen nicht mehr mitbewegt. Schütteln Sie zum Test das Paket, um sicherzugehen, dass nichts klappert oder aneinander schlägt. Kompakt zusammengepresst kann das Objekt einige Stöße und Schläge gut verkraften.
Zerbrechliche Waren und Güter markieren
Markieren Sie Pakete, die mit empfindlichen Objekten gefüllt sind. Das verhindert Schäden und führt dazu, dass Sie weniger Kosten für Warenschäden oder Retouren befürchten müssen. Hierfür eignen sich klare Aufkleber, die unter anderem angeben sollten, wo sich die Oberseite des Pakets befindet. Verwenden Sie außerdem Modelle, die zum Beispiel mit der Aufschrift „Fragile“ oder „Vorsicht Glas“ versehen sind.
Auch, wenn diese Aufkleber die Sicherheit und den vorsichtigen Umgang nicht garantieren können, erhöhen sie doch die Wahrscheinlichkeit dafür. In einigen Fällen werden die Pakete jedoch nicht von Hand sortiert, sondern durch Maschinen geschleust. Diese können keine Rücksicht auf Ihre wertvolle und empfindliche Ware legen. Darum bieten korrekt eingelegte Polstermaterialien den höchsten Schutz.
Klebeband und Verschluss der Pakete
Der Verschluss Ihrer Pakete sollte so sicher sein, dass sich während des Handlings und während des Transports nichts öffnen kann. Die Kreuzverklebung mit gutem Paketband ist in den meisten Fällen eine sinnvolle Wahl. Sie sieht vor, dass Sie sowohl die Längs- als auch die Querfugen an der Ober- und Unterseite Ihres Kartons verkleben. Sichern Sie die Kanten Ihres Pakets zusätzlich, wenn dieses eher schwer ist.
Klebebandarten zur Auswahl
Sie können sowohl die klassischen Bänder als auch nachhaltige Versionen wie Papierklebeband nutzen. Dieses kann später recycelt und wiederverwendet werden. Wichtig ist jedoch, dass Sie sichergehen, nur hochwertige Modelle zu kaufen. Die Belastungen beim Transport müssen ausgehalten und kompensiert werden. Wir raten Ihnen dazu, Ihre Päckchen immer nach Verpackungsgröße und Gewicht mit den entsprechenden Bändern zu versehen.
Der erste Schritt dabei: Ausmessen und Wiegen. Das Packband wird dann unter geringer Spannung aufgebracht und mit etwas Druck befestigt. Auf Wellpappe und anderen Kartonagen hält das Band zuverlässig und kann Ihr Paket nach dem Verpacken richtig verschließen.
Versandetikett und Adresse
Der Inhalt soll natürlich beim richtigen Empfänger eintreffen! Darum sollten Sie das Etikett mit den aktuellen Adressdaten und dem vollständigen Namen ausfüllen. Bei Geschäftskunden muss meist der Firmenname oder ein Paketshop angegeben werden. Details zu den notwendigen Kontakt- und Adressdaten erhalten Sie bei Ihrem Versanddienstleister. Dort lassen sich zudem Informationen über die Anforderungen an das Paket nachlesen. Erfahren Sie im gleich folgenden Überblick noch etwas mehr.
Versanddienstleister beachten
Ein guter Dienstleister sorgt dafür, dass das Paket nach dem Verpacken ohne Beschädigungen eintrifft. Sie haben dabei die Möglichkeit, sich zwischen unterschiedlichen Dienstleistern zu entscheiden. Einige bieten mehr oder eben weniger viele Vorteile und Optionen, um Pakete zu versenden. Die größten Akteure wie DHL und Hermes berechnen die Versandkosten dabei nach Verpackungsgröße und -gewicht. Klug ist es also, Pakete klein und leicht zu halten.
DHL und Hermes
Sehen Sie sich unbedingt an, welche Anforderungen gestellt werden. Wenn Sie sperrige Versandgüter haben, sollten Sie auf einen Schutz auf ganzer Fläche setzen. Das Aufeinanderstapeln von Waren im Inneren wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Die gestapelten Optionen könnten das Risiko auf zerstörte oder zumindest beschädigte Waren erhöhen!
Post und Express
Beim Versand mit der Post oder per Expressdienst gelten häufig zusätzliche Anforderungen. Wertvolle oder zeitkritische Sendungen sollten besonders sorgfältig verpackt und gegebenenfalls zusätzlich versichert werden. Auch hier ist eine stabile und sichere Verpackung die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf.
Verpackungstipps für Nachhaltigkeit
Verwenden Sie recycelbare Modelle der Kartonagen oder der Paketklebebandversionen. Die Nutzung von umweltfreundlichen Ressourcen kann die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens verbessern und sorgt obendrein für weniger Kosten. Wir empfehlen Ihnen, gerade Styroporoptionen und andere Kunststoffmodelle nach Möglichkeit mehrfach für den Versand zu verwenden. Solange diese unbeunbeschädigt sauber sind, können sie sogar recycelt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel zum Styropor entsorgen.
Fehler beim Paketverpacken vermeiden
Vermeiden Sie zu große Kartons, unzureichende Polsterung und ungesicherte Hohlräume. Platzieren Sie Etiketten immer gut lesbar und gehen Sie sicher, dass die Daten auf den Etiketten aktuell sowie korrekt sind. Besonders wichtig: Setzen Sie nur hochwertige Verpackungen ein. Passend zu unseren Verpackungstipps stellen wir Ihnen alle notwendigen Materialien in Top-Qualität direkt in unserem Shop bereit. Sehen Sie sich jetzt bei uns um!